Geschichte

Das Oberbergische Kammerorchester wurde 1960 in der VHS als "Gummersbacher Kammerorchester" gegründet und setzte sich vorwiegend aus Laienmusikern zusammen.

Unter der Leitung von Studienrat Wilhelm Schrey trat das Orchester zum ersten Mal zusammen mit dem Singkreis im evangelischen Gemeindehaus in einem Weihnachtskonzert an die Öffentlichkeit.

Nach Schreys Tod übernahm 1967 Studienrat Werner Uhlmann die Orchesterleitung. Im Lauf der Jahre steigerte er die Leistung des Orchesters, auch weil er viele seiner Schülerinnen und Schüler für die Orchesterarbeit gewinnen konnte. Große Werke wie das Weihnachtsoratorium von J.S.Bach und der Messias von G.F. Händel wurden aufgeführt.

Im Jahr 1990 übergab Uhlmann den Stab an Ulrich Brüggemann, Organist der Katholischen Kirchengemeinde Gummersbach, bis 1993 Dr. Lorenz Luyken die Leitung übernahm. Die Programmauswahl beschränkte sich nun nicht mehr vorwiegend auf Barockmusik, sondern Luyken wählte auch gerne Werke von neueren Komponisten wie z.B. E. Elgar, N.W. Gade oder R. Heuberger.

Nachdem Dr. Luyken 2002 an die Musikhochschule Hannover wechselte, ging die Orchesterleitung in die Hände von Stephan Kümmeler über. Mit ihm und seiner Frau, Susanne Siller, Violinistin und Konzertmeisterin, gewann das Orchester zwei erfahrene Berufsmusiker, die mit ihrem Können und ihrer Spielfreude zu hohen Leistungen anspornen.

Von Herbst 2007 bis Februar 2015 musizierte das Orchester als Ensemble der Musikschule der Homburgischen Gemeinden.

Seit März 2015 ist das Oberbergische Kammerorchester als eigenständiger und gemeinnütziger Verein anerkannt.